Ein Kollege telefoniert. Drei Meter weiter läuft ein Videocall.
Montag, 10 Uhr. Im Open Space telefoniert jemand mit einem Kunden. Am Nachbartisch läuft ein Videocall mit dem Projektteam in München. Zwei Plätze weiter versucht eine Kollegin, sich auf eine Analyse zu konzentrieren. Desk-Sharing, wechselnde Belegung und parallele Online-Meetings: So sieht der akustische Alltag in vielen Büros heute aus.
Unternehmen investieren viel Energie in neue Arbeitsmodelle und die Rückkehr ins Büro. Doch die Raumakustik hält mit dieser Entwicklung nicht immer Schritt. Besonders in offenen Bürostrukturen gehören Gespräche und Telefonate zu den relevanten Störquellen. Eine Untersuchung mit 1.078 Beschäftigten zeigt, dass solche Sprachgeräusche in Großraumbüros als besonders störend wahrgenommen werden und mit Beeinträchtigungen der Arbeitsleistung und des Wohlbefindens verbunden sind.[1]
Das ist mehr als eine Komfortfrage. Hybrides Arbeiten verändert, wie Räume genutzt werden und welche akustischen Anforderungen sie erfüllen müssen. Dieser Artikel erklärt, warum klassische Bürokonzepte dabei an Grenzen stoßen, welche Normen Orientierung bieten und worauf es bei einer zeitgemäßen Akustikplanung ankommt.
Aus über 22 Jahren Erfahrung und mehr als 1.600 abgeschlossenen Projekten wissen wir bei freiraum Akustik: Gute Raumakustik ist planbar.
Hybrides Arbeiten verändert die Lärmquellen im Büro
Telefonate, Videokonferenzen, spontane Abstimmungen und konzentrierte Einzelarbeit finden heute häufig gleichzeitig statt. Besonders in offenen Bürostrukturen treffen damit sehr unterschiedliche Nutzungen unmittelbar aufeinander.
Das spiegelt sich auch in aktuellen Befragungen wider. In der britischen Studie von Oscar Acoustics bezeichneten 56 % der Beschäftigten ihren Arbeitsplatz als laut. Bereits 2023 hatten 81 % der Befragten angegeben, dass Bürolärm ihre Arbeitsleistung beeinträchtige. Gleichzeitig ist die Nutzung von Kopfhörern als Reaktion auf störende Geräusche laut dieser Erhebungsreihe von 23 % im Jahr 2022 auf 41 % im Jahr 2025 gestiegen.[1]
Dass Sprache besonders störend sein kann, ist akustisch nachvollziehbar: Verständliche Gespräche ziehen Aufmerksamkeit auf sich und lassen sich bei anspruchsvollen geistigen Tätigkeiten nur schwer vollständig ausblenden. Gerade in offenen Büros geht es deshalb nicht nur darum, den Raum insgesamt leiser zu machen. Entscheidend ist auch, wie weit Sprache im Raum übertragen wird und welche Arbeitsbereiche akustisch voneinander getrennt werden.
Auch häufig zitierte Zahlen zu Unterbrechungen sollten differenziert betrachtet werden. Die Forscherin Gloria Mark berichtete in einem Interview über Arbeitsplatzstudien, dass unterbrochene Tätigkeiten, sofern sie am selben Tag wieder aufgenommen wurden, durchschnittlich nach 23 Minuten und 15 Sekunden erneut aufgegriffen wurden. Dazwischen lagen im Mittel etwa zwei andere Tätigkeiten.[2] Die Zahl bedeutet also nicht, dass das Gehirn nach jeder akustischen Störung exakt 23 Minuten benötigt, um wieder konzentriert zu sein. Sie zeigt vielmehr, wie stark Unterbrechungen Arbeitsabläufe fragmentieren können.
Das akustische Problem lässt sich deshalb nicht allein durch individuelles Verhalten lösen. Kopfhörer können kurzfristig helfen, ersetzen aber keine Raumplanung, die unterschiedliche Tätigkeiten berücksichtigt.

Warum hybride Meetings andere Anforderungen an Räume stellen
Ein klassischer Besprechungsraum wurde in erster Linie für Menschen konzipiert, die gemeinsam an einem Tisch sitzen. Hybride Meetings funktionieren anders: Sie müssen sowohl für die Personen im Raum als auch für remote zugeschaltete Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gute Kommunikation ermöglichen.
Dabei spielt die Raumakustik eine wichtige Rolle. Treffen Sprache und ihre Reflexionen zeitlich versetzt am Mikrofon beziehungsweise am Ohr ein, kann eine zu lange Nachhallzeit die Sprachverständlichkeit verschlechtern. Untersuchungen zur Sprachwahrnehmung zeigen grundsätzlich, dass zunehmender Nachhall das Sprachverstehen erschweren kann.[3]
Hochwertige Mikrofone und Videokonferenztechnik sind deshalb wichtig – sie ersetzen jedoch keine geeignete Raumakustik. Ein Mikrofon nimmt schließlich nicht nur die direkte Stimme auf, sondern auch den akustischen Charakter des Raumes.
Für Besprechungs- und Konferenzräume bietet die DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen“ eine wichtige Planungsgrundlage. Sie ordnet Räume, in denen Sprachverständlichkeit über mittlere und größere Entfernungen erforderlich ist, der Raumgruppe A zu. Dazu zählen ausdrücklich auch Konferenzräume.[4]
Ein üblicher Besprechungsraum wird in der Praxis häufig der Nutzungsart A3 „Unterricht/Kommunikation“ zugeordnet. Bei erhöhten Anforderungen an die Sprachverständlichkeit – beispielsweise bei inklusiver Nutzung oder Videokonferenzen – kann eine Planung nach den strengeren Anforderungen der Kategorie A4 sinnvoll sein.[5]
Wichtig dabei: Die DIN 18041 gibt für diese Räume nicht pauschal eine einzige Nachhallzeit vor. Die Soll-Nachhallzeit hängt unter anderem vom Raumvolumen und von der Nutzung ab. Angaben wie „ein Meetingraum muss immer 0,4 bis 0,6 Sekunden erreichen“ greifen deshalb zu kurz.

Schallabsorption und Schalldämmung sind nicht dasselbe
Bei der Planung werden zwei Begriffe häufig verwechselt:
- Schallabsorption reduziert Reflexionen und Nachhall innerhalb eines Raumes. Absorbierende Flächen an Wänden oder Decken nehmen einen Teil der auftreffenden Schallenergie auf. Dadurch kann Sprache klarer verständlich werden und der Raum wirkt akustisch ruhiger.
- Schalldämmung beschreibt dagegen die Begrenzung der Schallübertragung zwischen verschiedenen Räumen oder Bereichen, beispielsweise durch Wände, Türen oder andere trennende Bauteile.
Wer einen halligen Besprechungsraum verbessern möchte, benötigt daher in erster Linie eine passende raumakustische Planung. Wer verhindern möchte, dass vertrauliche Gespräche im Nachbarraum hörbar sind, muss zusätzlich die Schalldämmung betrachten.
ASR A3.7 und VDI 2569: Was gilt für Büroräume?
Für Arbeitsplätze in Deutschland ist insbesondere die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.7 „Lärm“ relevant. Dabei gibt es keinen pauschalen Grenzwert von 55 dB(A) für jede Bürotätigkeit.
Die ASR unterscheidet vielmehr nach der erforderlichen Konzentration und Sprachverständlichkeit. Für Tätigkeiten der Kategorie I mit andauernd hoher Konzentration oder hoher Sprachverständlichkeit nennt sie einen maximalen Beurteilungspegel von 55 dB(A). Für Tätigkeiten der Kategorie II mit mittlerer beziehungsweise nicht andauernder Konzentration liegt dieser bei 70 dB(A).[6]
Zusätzlich formuliert die ASR A3.7 konkrete raumakustische Anforderungen. Im unbesetzten, eingerichteten Raum sollen in den Oktavbändern von 250 bis 2.000 Hz folgende Nachhallzeiten nicht überschritten werden:[7]
- Callcenter: 0,5 Sekunden
- Mehrpersonen- und Großraumbüro: 0,6 Sekunden
- Ein- und Zweipersonenbüro: 0,8 Sekunden
Gerade für Großraumbüros reicht die Betrachtung der Nachhallzeit allein jedoch nicht immer aus. Hier ist auch entscheidend, wie sich Sprache über größere Entfernungen im Raum ausbreitet.
Die VDI 2569 „Schallschutz und akustische Gestaltung in Büros“ betrachtet Büroräume deshalb umfassender aus bau- und raumakustischer Sicht und berücksichtigt die jeweilige Nutzung. Für Besprechungsräume verweist die VDI hinsichtlich der raumakustischen Empfehlungen wiederum auf die DIN 18041.[8]
ASR A3.7, VDI 2569 und DIN 18041 ergänzen sich damit – sie erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben und sollten nicht als austauschbare Grenzwerttabellen verstanden werden.
Von einzelnen Akustikprodukten zum durchdachten Raumkonzept
Ein einzelner Schallabsorber an der Wand löst selten ein komplexes Akustikproblem. Entscheidend ist zunächst, welche akustische Qualität für die jeweilige Nutzung erreicht werden soll.
Danach wird betrachtet, welche Absorptionsflächen bereits vorhanden sind, wo relevante Schallquellen entstehen und wie sich Sprache im Raum ausbreitet. Erst daraus ergeben sich Art, Fläche und Position der zusätzlichen Absorber.
Besonders bei hybriden Arbeitsmodellen ist eine klare Zonierung sinnvoll:
- Fokusbereiche: möglichst geringe Störung durch Gespräche und Telefonate
- Kollaborationsbereiche: gute Verständlichkeit innerhalb der Gruppe, begrenzte Schallausbreitung in angrenzende Arbeitsbereiche
- Meetingräume: kontrollierter Nachhall und gute Sprachverständlichkeit – auch für Videokonferenzen
- Telefon- und Rückzugsbereiche: akustische Trennung und geeignete Absorption im Innenraum
Dass viele Büros für hybrides Arbeiten noch nicht optimal ausgestattet sind, zeigt auch eine internationale Cisco-Studie. Nur 47 % der befragten Beschäftigten hielten ihre Arbeitsumgebung für die neue hybride Arbeitswelt für ausreichend ausgestattet. Gleichzeitig planten oder realisierten 81 % der befragten Arbeitgeber Veränderungen ihrer Arbeitsumgebung innerhalb der folgenden zwei Jahre.[9]
Akustik sollte bei solchen Veränderungen nicht erst am Ende der Planung hinzukommen. Raumaufteilung, Nutzung, Möblierung und Akustik gehören zusammen gedacht.

Welche Akustikmaßnahmen eignen sich für welche Räume?
Großraumbüro
Hier geht es nicht nur um Nachhall, sondern auch um die Ausbreitung von Sprache zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen. Deckensegel, Wandabsorber, Raumteiler oder akustisch wirksame Tischtrennwände können Teil eines Gesamtkonzeptes sein. Entscheidend sind Fläche, Position und die konkrete Nutzung des Raumes.
Meeting- und Konferenzraum
Absorptionsflächen an Decke und Wänden können Reflexionen reduzieren und die Sprachverständlichkeit verbessern. Die erforderliche Nachhallzeit sollte anhand von Raumvolumen und Nutzung bestimmt werden – beispielsweise auf Grundlage der DIN 18041.
Phone Booth und Rückzugsbereich
Hier müssen zwei Anforderungen unterschieden werden: Eine hohe Schallabsorption im Inneren verbessert die akustischen Bedingungen innerhalb der Box. Für Vertraulichkeit gegenüber dem angrenzenden Büro ist zusätzlich eine ausreichende Schalldämmung der gesamten Konstruktion erforderlich.
Akustik darf Teil der Innenarchitektur sein
Eine gute akustische Planung bedeutet nicht, Räume mit möglichst vielen sichtbaren Akustikelementen auszustatten. Im Gegenteil: Die benötigte Absorptionsfläche lässt sich heute gezielt in ein Gestaltungskonzept integrieren.
Bei freiraum Akustik verbinden wir deshalb Raumakustik mit Innenarchitektur, Farben und Kunst. Unsere Akustikbilder arbeiten mit hochwirksamem Polyester-Akustikvlies und wechselbaren Textilbespannungen. So können Motive und Farben später verändert werden, ohne den gesamten Absorber auszutauschen.
Entscheidend bleibt jedoch auch bei einem leistungsfähigen Absorber: Die Absorberklasse allein sagt noch nicht, wie gut die Akustik eines Raumes am Ende sein wird. Fläche, Positionierung, Raumvolumen, vorhandene Materialien und Nutzung müssen zusammenpassen.

Warum gute Raumakustik für die Rückkehr ins Büro relevant ist
Die Diskussion über Büropräsenz konzentriert sich häufig auf Anwesenheitstage und Arbeitsmodelle. Dabei spielt auch die Qualität der Arbeitsumgebung eine Rolle.
Die britische Oscar-Acoustics-Befragung zeigt beispielsweise, dass 36 % der Beschäftigten zumindest auch deshalb von zu Hause arbeiten, um Bürolärm zu vermeiden. Nur 29 % gaben an, dass die Akustik ihres Büros ihren Anforderungen entspricht.[1]
Eine weitere britische Befragung unter 2.000 Büroangestellten aus dem Jahr 2026 kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: 54 % beschrieben ihren Arbeitsplatz als laut und 61 % gaben an, zusätzlich von zu Hause zu arbeiten, um sich besser konzentrieren zu können.[10]
Solche Befragungen lassen sich nicht eins zu eins auf jedes Unternehmen oder auf Deutschland übertragen. Sie zeigen aber, dass akustische Qualität ein relevanter Bestandteil der wahrgenommenen Arbeitsplatzqualität ist.
Wer Mitarbeitende für das Büro gewinnen möchte, sollte deshalb nicht nur darüber nachdenken, wie oft sie dort arbeiten sollen, sondern auch darüber, unter welchen Bedingungen konzentriertes Arbeiten, Kommunikation und Zusammenarbeit stattfinden.
Was jetzt zu tun ist: drei Schritte zur besseren Büroakustik
- Ist-Zustand analysieren: Welche Räume hallen? Wo entstehen Störungen durch Sprache und Telefonate? Welche Tätigkeiten finden gleichzeitig statt? Bei komplexeren Räumen kann eine Messung der Nachhallzeit sinnvoll sein.
- Nutzung und akustisches Ziel definieren: Handelt es sich um Fokusarbeit, Zusammenarbeit, Videokonferenzen oder vertrauliche Gespräche? Erst aus der Nutzung ergibt sich das passende akustische Ziel.
- Erst planen, dann Produkte auswählen: Benötigte Absorptionsfläche, Position und Material sollten aus der Raum- und Nutzungsanalyse abgeleitet werden – nicht allein aus der verfügbaren Wandfläche.
Unser kostenloser Akustikrechner gibt Ihnen eine erste Einschätzung, wie viel Absorptionsfläche für Ihren Raum sinnvoll sein könnte. In unserer kostenlosen Akustiksprechstunde können wir anschließend gemeinsam klären, welche nächsten Schritte für Ihr Projekt sinnvoll sind.
Gute Raumakustik ist kein Zusatz, den man am Ende eines Bürokonzeptes ergänzt. Sie ist ein Teil der Raumplanung – und eine wichtige Voraussetzung dafür, dass konzentriertes Arbeiten, Gespräche und hybride Zusammenarbeit im selben Büro funktionieren können.
Quellen und weiterführende Informationen
[1] Di Blasio et al. (2019): „A Cross-Sectional Survey on the Impact of Irrelevant Speech Noise on Annoyance, Mental Health and Well-being, Performance and Occupants’ Behavior in Shared and Open-Plan Offices“. Befragung von 1.078 Beschäftigten. Untersucht wurden insbesondere Gespräche, Telefonate und andere Sprachgeräusche in Gemeinschafts- und Großraumbüros.
Studie bei PubMed Central ansehen
[2] Gallup / Gloria Mark (2006): Interview „Too Many Interruptions at Work?“. Mark berichtet, dass am selben Tag wieder aufgenommene unterbrochene Tätigkeiten im Durchschnitt nach 23 Minuten und 15 Sekunden wieder aufgenommen wurden; dazwischen lagen etwa zwei andere Tätigkeiten.
Gallup – Too Many Interruptions at Work?
[3] Journal of the Acoustical Society of America: Wissenschaftliche Untersuchungen zum Zusammenhang von Nachhall und Sprachverständlichkeit zeigen, dass zunehmender Nachhall das Sprachverstehen beeinträchtigen kann.
Journal of the Acoustical Society of America – Reverberation and speech intelligibility
[4] DIN 18041:2016-03: „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“. Die Norm behandelt unter anderem Konferenz-, Unterrichts-, Seminar- und Büroräume und unterscheidet Räume der Gruppen A und B.
DIN Media – DIN 18041
[5] Deutsches Architekt:innenblatt: Fachbeitrag zur Raumakustik im Büro und zur Anwendung der DIN 18041. Für normale Besprechungsräume wird A3 beschrieben; bei erhöhten Anforderungen an die Sprachverständlichkeit, unter anderem bei Videokonferenzen, wird A4 als geeignete Planungsgrundlage genannt.
Deutsches Architekt:innenblatt – Raumakustik im Büro
[6] Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): ASR A3.7 – Tätigkeitskategorien und maximale Beurteilungspegel. Kategorie I: 55 dB(A), Kategorie II: 70 dB(A).
BAuA – Lärm am Arbeitsplatz und ASR A3.7
[7] Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): ASR A3.7 – Raumakustische Anforderungen an Büroräume. Nachhallzeiten im unbesetzten Raum: Callcenter 0,5 s, Mehrpersonen-/Großraumbüro 0,6 s, Ein-/Zweipersonenbüro 0,8 s, jeweils in den Oktavbändern von 250 bis 2.000 Hz.
BAuA – ASR A3.7 „Lärm“ (PDF)
[8] VDI 2569:2019-10: „Schallschutz und akustische Gestaltung in Büros“. Die Richtlinie behandelt Einzel- und Mehrpersonenbüros aus bau- und raumakustischer Sicht und verweist für raumakustische Empfehlungen in Besprechungsräumen auf DIN 18041.
VDI – VDI 2569
[9] Cisco Hybrid Work Study (2024): Internationale Untersuchung zur Ausstattung von Büros für hybrides Arbeiten. 47 % der Beschäftigten sahen ihre Arbeitsumgebung als ausreichend für die neue hybride Arbeitswelt ausgestattet; 81 % der Arbeitgeber hatten Veränderungen beziehungsweise eine Neugestaltung der Arbeitsumgebung umgesetzt oder innerhalb von 24 Monaten geplant.
Cisco – Global Hybrid Work Study
[10] UK-Befragung unter 2.000 Büroangestellten (2026): 54 % bezeichneten ihren Arbeitsplatz als laut; 61 % gaben an, zusätzlich von zu Hause zu arbeiten, um sich konzentrieren zu können. Die Ergebnisse beziehen sich auf Großbritannien und sind nicht ohne Weiteres auf Deutschland übertragbar.
Barbour EHS – What office noise is doing to productivity levels
Hinweis: Prozentangaben aus Arbeitnehmer- und Unternehmensbefragungen beschreiben jeweils die untersuchte Stichprobe und sind nicht mit allgemeingültigen wissenschaftlichen Grenz- oder Wirkungswerten gleichzusetzen. Normative Anforderungen sollten zudem immer anhand der konkreten Raumnutzung und der jeweils aktuellen Fassung der betreffenden Regelwerke geprüft werden.
